Essener Begegnungen: Eine Idee wird zum Erfolgsprojekt

Die Essener Begegnungen ziehen erfreuliche Zwischenbilanz. Seit März 2017 fanden zehn organisierte Treffen zwischen Essener Bürgerinnen und Bürgern und Geflüchteten. Bei jedem der Treffen gab es mindestens drei persönliche Begegnungen, darunter Familien, Einzelpersonen und auch Kleingruppen. „In fast allen Fällen haben sich die Teilnehmer zurückgemeldet und berichtet, dass es nach der ersten Begegnung weitere Treffen gab und man weiterhin in gutem Kontakt stehe“, sagt Caritas-Mitarbeiterin Hanna Neuhaus, die als Projektleitung gemeinsam mit weiteren Sozialarbeitern aus den Bewerbungen die „passenden“ Partner für die Treffen heraussucht.

Anfang des Jahres hatten der Caritasverband für die Stadt Essen e.V. und die Essener Rotary Clubs das interkulturelle Projekt „Essener Begegnungen“ ins Leben gerufen. Nach dem Vorbild von Online-Portalen werden interessierte Essener Bürger und Geflüchtete bzw. Flüchtlingsfamilien via www.essener-begegnungen.de nach bestimmten Kriterien „gematcht“ und einander vorgestellt. „Wir möchten Menschen zusammenbringen, die auch zusammenpassen – angefangen vom Alter über den Beruf bis hin zu Hobbys und Interessen“, erklärt Caritasdirektor Dr. Björn Enno Hermans. Das Ziel: Ein gemeinsam verbrachter Tag am Wochenende, aus dem sich im Idealfall vielleicht ein weiterführender Kontakt ergibt.
Und das funktioniert bislang hervorragend. So haben sich zum Beispiel zwei junge Männer angefreundet, die beide Klettersport betreiben und nun ihrem Hobby gemeinsam nachgehen. Ein kulturinteressiertes „Match“ hat gemeinsame Zeit im Ruhr Museum verbracht. „Bei dieser Begegnung habe ich in Absprache mit den teilnehmenden Menschen mit einem größeren Altersunterschied zusammengebracht, was eine gute Entscheidung war“, so Hanna Neuhaus. Schließlich berichten auch die jüngsten „Essener Begegnungen“, die Mitte Oktober stattgefunden haben, von „sehr schönen Treffen, die sie gerne wiederholen möchten“.

„Wir glauben, dass der große Erfolg der Aktion darauf begründet, dass es kein klassisches Patenschaftsprojekt ist und die Treffen mit keinerlei Verpflichtungen verbunden sind. Es gilt das Motto: Vieles kann, nichts muss. Nun möchten wir noch mehr Bürger einladen, sich auf diese Weise aktiv und unkompliziert einzubringen und ganz praktisch etwas für gelingende Integration zu tun. Und wir plädieren an die Essener Unternehmen: Von Ihnen wünschen wir uns weitere Unterstützung, denn ohne sie können wir diese für viele Menschen sehr wertvollen Begegnungen nicht realisieren“, resümiert Dr. Björn Enno Hermans.

Essener Begegnungen: Dritter Termin und erste Freundschaften

Die Essener Begegnungen entwickeln sich immer mehr zum Erfolgsmodell. Am Freitag und Samstag (19. und 20. Mai) finden bereits zum dritten Mal organisierte Begegnungen zwischen Essener Bürgerinnen und Bürgern und Geflüchteten statt. „Bei uns gehen täglich neue Bewerbungen ein. Die Resonanz ist auf beiden Seiten hervorragend“, freut sich Caritasdirektor Dr. Björn Enno Hermans. Die Essener Begegnungen sind ein interkulturelles Projekt der Essener Rotary-Clubs und des Caritasverbands für die Stadt Essen e.V.

Während sich gerade in den ersten Wochen viele Familien gemeldet hatten, haben sich jetzt über das Online-Portal www.essener-begegnungen.de auch viele Einzelpersonen registriert. Die Daten werden von Caritas-Mitarbeiterin Hanna Neuhaus gesichtet, zusammen mit geschulten Sozialarbeitern sucht sie dann nach einem perfekten „Matching“, nach einem „passenden“ Partner für ein Treffen. „Entscheidende Faktoren sind zum Beispiel Alter und Sprachkenntnisse, aber natürlich auch Hobbys und Berufe“, berichtet Hanna Neuhaus. Weiterlesen

Und los geht es: Die ersten Essener Begegnungen stehen an

Die Essener Begegnungen stehen vor der Premiere. Am Samstag (25. März) finden tatsächlich die ersten organisierten Begegnungen zwischen Essener Bürgerinnen und Bürgern und Geflüchteten statt. Mitte Januar hatten die Essener Rotary-Clubs und der Caritasverband für die Stadt Essen e.V. das gemeinsame interkulturelle Projekt vorgestellt. Über die Website www.essener-begegnungen.de können sich interessierte Essener für ein Treffen mit Geflüchteten melden. „Wir sind mit der ersten Resonanz mehr als zufrieden“, betont Caritasdirektor Dr. Björn Enno Hermans.

Voraussetzung für ein gemeinsames Treffen sind gemeinsame Interessen, passende Sprachkenntnisse und eine möglichst ähnliche Lebenssituation. Diese Daten werden über ein Online-Formular auf der Projekt-Website abgefragt. Auf Basis dieser Daten suchen geschulte Sozialarbeiter unter Geflüchteten und Flüchtlingsfamilien nach „passenden“ Partnern für so ein Treffen. Weiterlesen

Rotarier ermöglichen Begegnungsprojekt mit Geflüchteten

Ankommen in der neuen Heimat, sich integrieren – das gemeinsame interkulturelle Projekt „Essener Begegnungen“ der Rotarier und des Caritasverbandes für die Stadt Essen e.V. möchte Bürgerinnen und Bürger mit Geflüchteten zusammenbringen, um konkrete Begegnungen zwischen ihnen zu schaffen und so Integration fördern.

Das Konzept der „Begegnungen“ entstand als gemeinsame Idee im Rahmen der bereits mehrjährigen Unterstützung der Essener Caritas durch die Rotary Clubs Essen im Bereich der Flüchtlingshilfe. Die Essener Clubs spendeten allein im Zeitraum von 2014 bis 2017 rund 80.000 € an den Caritasverband für die Stadt Essen und die Caritas-Flüchtlingshilfe e.V. Die Summe wird zur Finanzierung verschiedener Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, zur Sprach- und Lernförderung sowie für Beratungsangebote verwendet. Darunter Sprachkurse, ein Erzählcafé, Beratungen und Informationsveranstaltungen beispielsweise zu den Themen „Wohnen“ oder „Schule / Ausbildung“ im Begegnungszentrum in der Elisenstraße sowie verschiedene Koch- und Backangebote, Ausflüge, Sportangebote und Feste in den Übergangswohnheimen des Caritasverbandes. Neu bei diesen Angeboten ist nun das Projekt der „Essener Begegnungen“, bei dem Bürgerinnen und Bürger einer Flüchtlingsfamilie oder einzelnen Person bei einem zunächst einmaligen Treffen ihre Stadt zeigen oder gemeinsam beispielsweise die Gruga, eine Schlittschuhbahn oder ein Café besuchen. „Ich freue mich, dass wir durch das Geld der Rotary Clubs verschiedene Angebote ins Leben rufen konnten, die der Integration der Geflüchteten dienen und insbesondere Kinder und Jugendliche unterstützen. Mit den ‚Essener Begegnungen‘ haben wir nun ein Projekt entwickelt, das die Bürgerinnen und Bürger einlädt, sich direkt einzubringen und selbst unkompliziert Kontakt zu Geflüchteten aufzunehmen“, so Caritasdirektor Dr. Björn Enno Hermans. „Mit Oberbürgermeister Thomas Kufen als Schirmherr haben wir außerdem einen wichtigen Unterstützer für das Projekt gewonnen.“

Schon jetzt gibt es über 50 interessierte Geflüchtete und Flüchtlingsfamilien, mit jeweils mehreren Kindern. Sie stammen überwiegend aus Syrien und leben in Übergangswohnheimen oder zu einem großen Teil in Wohnungen, in denen sie vom Caritasverband betreut werden. Gesucht werden nun Bürgerinnen und Bürger, die Interesse haben, eine Flüchtlingsfamilie oder eine Einzelperson zu treffen. Für die einzelnen Begegnungen werden darüber hinaus, zusätzlich zu der Projektfinanzierung durch die Rotarier, Unterstützer aus der Essener Unternehmerschaft, gesucht, die z.B. Eintrittskarten spenden oder Aktivitäten ermöglichen.
Die „Essener Begegnungen“ sollen zunächst an einem Samstag im Monat stattfinden, der geplante Start ist der 25. März 2017. Treffpunkt und Koordinierungsstelle für die „Essener Begegnungen“ ist der Service Point „Koordination Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe“ in der Essener Innenstadt, an den sich Interessierte wenden können. Eine Anmeldung für ein mögliches Treffen erfolgt über das Bewerbungsformular auf dieser Internetseite.

Oberbürgermeister Thomas Kufen wird Schirmherr

Schon vor dem Start der „Essener Begegnungen“ hat das interkulturelle Projekt zur integrativen Zusammenführung von Essener Bürgerinnen und Bürger mit Geflüchteten einen prominenten Unterstützer gewonnen. Oberbürgermeister Thomas Kufen wird die Schirmherrschaft über das Projekt übernehmen.

„Mit dem Oberbürgermeister haben wir frühzeitig einen wichtigen Multiplikator gewonnen. Darüber freue ich mich sehr“, erklärt Caritasdirektor Dr. Björn Enno Hermann. Das Projekt „Essener Begegnungen“ ist eine Gemeinschaftsaktion des Caritasverbandes der Stadt Essen und der Essener Rotary-Clubs.

Die „Essener Begegnungen“ werden am 16. Januar 2017 im Servicepoint Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe in der Essener Innenstadt (Kopstadtplatz 12) offiziell vorgestellt. Schirmherr Thomas wird persönlich mit dabei sein.

Wir wünschen ein frohes neues Jahr!

Mitte Januar ist es endlich soweit: Die „Essener Begegnungen“ starten. Mit dem interkulturellen Projekt wollen der Caritasverband der Stadt Essen und die Essener Rotary-Clubs die Integration von Geflüchteten und Flüchtlingsfamilien unterstützen. Über einen Online-Portal können sich interessierte Essenerinnen und Essener für ein Treffen mit Geflüchteten und Flüchtlingsfamilien bewerben.

Durch die Angabe von persönlichen Daten wie Alter, Beruf, Sprachkenntnisse und Hobbys werden anschließend „ideale“ Begegnungen vorbereitet und realisiert. Das Ersttreffen findet anschließend an einem Samstag in den Räumlichkeiten des Servicepoints Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe (Kopstadtplatz 12) statt.

Bis dahin hat unser Team alle Hände voll zu tun: Vorbereitung der Internetseite und des begleitenden Facebook-Profils. Und dazu will Mitte Januar ja auch die Presse informiert werden. Trotzdem wollen wir es nicht versäumen, allen Partnern, Unterstützern und Freunden der „Essener Begegnungen“ ein frohes neues Jahr zu wünschen.